Apprupt-Studie analysiert Wichtigkeit von App-Eigenschaften
Der Preis ist nicht alles
Im Rahmen der Internet-Studie „WWW-Benutzer- Analyse W3B“ hat das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Fittkau & Maaß Consulting für das mobile Premium-Werbenetzwerk apprupt exklusiv Fragen zur Nutzung des mobilen Internet sowie Kriterien für den App-Download untersucht. 4.590 Smartphone-Nutzer wurden hierfür befragt.

Für viele Dienste werden Apps häufiger genutzt als mobile Websites – nur nicht beim Mobile Commerce. Was ziehen Mobile Web-User vor – Apps oder Websites im mobilen Browser? Dieser Frage ging Apprupt nach und befragte Smartphone-User zu ihrer Nutzung von elf verschieden mobilen Angebotstypen. Das Ergebnis: Apps werden bei den meisten Angeboten häufiger eingesetzt als mobile Websites. Dies betrifft vor allem Spiele, Navigation/Routenplanung sowie Wetterinformationen, aber auch die Nutzung von Musik- und Social Network- Angeboten. Beim mobilen Online-Banking/-Broking und beim Buchen von Bahn- und Flugtickets hingegen greifen die Smartphone-User etwas häufiger auf Websites im mobilen Browser zurück. Interessant ist, dass gerade beim Einkaufen via Smartphone häufiger mobile Websites genutzt werden. Während 52,8 Prozent der Mobile-Shopper angeben, meist über mobile Sites einzukaufen, sind es nur 29,7 Prozent, die hierfür vorwiegend Apps einsetzen.
Der Vergleich der beiden bedeutendsten mobilen Plattformen iPhone und Android zeigt, dass iPhone-Nutzer bei der Nutzung mobiler Dienste noch weitaus häufiger Apps einsetzen als Android-Nutzer. Während zum Beispiel 54,4 Prozent der iPhone-Nutzer, die Online-Banking/-Broking nutzen, dies über Apps tun, sind es unter den Android-Nutzern lediglich 40,0 Prozent. Signifikante Unterschiede zeigen sich auch bei der Nutzung von Apps zum Mobile-Shopping. Fast zwei Fünftel der iPhone-Nutzer, die im mobilen Internet einkaufen, bevorzugen hierfür Apps. Unter den Android-Nutzern ist es hingegen nur jeder Vierte.
Bei der App-Auswahl spielen neben dem Preis vor allem Empfehlungen eine
wichtige Rolle. Apps sind die bedeutendsten aller mobilen Produkte – das bestätigen auch Marktdaten, nach denen in den App-Marktplätzen von Apple, Android & Co. inzwischen mehr als eine Million Applikationen verfügbar sind. Fittkau & Maaß Consulting untersuchte deshalb für Apprupt, welche Kriterien für
(potentielle) App-Nutzer bei der Auswahl von Apps entscheidend sind.
Wichtigstes Kriterium ist weiterhin der Preis einer App. Für fast 85 Prozent der App-Nutzer ist ein günstiger Preis entscheidend. Mit nur geringem Abstand (78,4 Prozent) folgen aussagekräftige Screenshots der App im jeweiligen Marktplatz. Eine große Bedeutung kommt Bewertungen und Empfehlungen anderer zu: So geben jeweils rund drei Viertel der befragten App-Nutzer an, dass für ihre Entscheidung Empfehlungen von Freunden und Bekannten sowie gute Bewertungen durch andere Nutzer von großer Wichtigkeit sind.
Jascha Samadi, Gründer und Geschäftsführer Marketing & Vertrieb der Apprupt
GmbH berichtet hierzu: „Die Darstellung der App und ihrer Funktionalitäten im Marktplatz sowie die Nutzerbewertungen und der Empfehlungscharakter gestalten sich für den potentiellen App-Nutzer zunehmend wichtiger. Der App-Preis im Sinne einer Kosten-Nutzen-Bewertung bleibt allerdings nach wie vor das überragende Download-Kriterium. Das zeigen auch eigene Auswertungen zum Downloadverhalten bei Kampagnen in unserem Netzwerk, in der Performance siegt Gratis über Paid.“
Der demographische Zielgruppenvergleich zeigt, dass es bei vielen Faktoren grundsätzliche Unterschiede in der Bewertung der Kriterien-Wichtigkeit gibt. So sehen Frauen sowie Nutzer der Altersgruppe 50 Jahre plus die Verfügbarkeit der App in deutscher Sprache als überdurchschnittlich wichtig an. Für die stark wachsende Gruppe der App-Nutzer unter 20 Jahre ist dagegen das Preiskriterium mit Abstand die wichtigste Komponente (96,2 Prozent).
Bildquelle: © uschi dreiucker/pixelio.de
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