20.12.2011
News, Device Management
Von: Karolin Halusa

Mobiles Geräte-Mangement ohne Komplexität

Datensicherheit

Sophos, ein Anbieter von Lösungen für IT- und Datensicherheit, stellt Sophos Mobile Control 2.0 vor, die neue Version seiner Mobile-Device-Management-Lösung.


Im Vordergrund steht der universell anwendbare Komplettschutz für mobile Geräte. Die Erweiterungen sollen eine weiter gehende Zugriffskontrolle von privaten Geräten auf Unternehmensdaten ermöglichen. Die Einrichtung eines eigenen Enterprise App Stores unter der Kontrolle der IT-Administratoren soll darüber hinaus einen Rahmen schaffen, unternehmensspezifische Anwendungen für eine begrenzte Zahl von Anwendern zur Verfügung zu stellen.

Dabei wird eine Vielzahl von mobilen Geräten und Betriebssystemen unterstützt wie etwa Apple iPhones und iPads, einschließlich der neuesten Version iOS 5. Auch Android-Handys und -Tablets, Windows Mobile-Geräte und BlackBerrys können zentral verwaltet werden.

Der Markt für Smartphones und Tablets wächst weiter. Nach Angaben von IDC stieg im zweiten Quartal 2011 weltweit die Nachfrage nach Tablets um 303,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 13,6 Millionen Geräte. Gartner zufolge werden bis 2016 mindestens 50 Prozent aller E-Mail-Nutzer in Unternehmen in erster Linie auf den Browser eines Tablets oder einen mobilen Client anstelle eines Desktop-Client zugreifen.

Mit der wachsenden Verbreitung von mobilen Geräten nutzen viele Menschen ihre privaten Geräte ebenfalls für die Arbeit. Sofern Arbeitgeber überhaupt Einschränkungen bei der Nutzung privater Smartphones und Tablets bei der Arbeit erlassen, veröffentlichen sie beispielsweise „White-Lists“ aller zugelassenen Geräte. Die Möglichkeit mit diesen Geräten auf sensible Daten zuzugreifen, verursacht allerdings eine Reihe von Sicherheits- und Compliance-Problemen für Unternehmen und deren IT-Mitarbeiter. Dazu wird die Entwicklung neuer mobiler Anwendungen für die geschäftliche Nutzung der Geräte vorangetrieben, während gleichzeitig eine konsistente Policy und eine Compliance der Geräte bei allen Mitarbeitern verfolgt werden.

Sophos Mobile Control wurde laut Unternehmen speziell für IT-Administratoren entwickelt, um einfach und schnell Smartphones und andere persönliche Mobilgeräte zu sichern, zu überwachen und zu kontrollieren. Erweiterungen in der neuesten Version sind:

  • Enterprise App Store hat das Aussehen eines typischen Stores, soll aber IT-Administratoren erlauben, abgerufene oder empfohlene Apps zum Download zu konfigurieren. Mit dieser Funktion sollen Administratoren außerdem unternehmensspezifische Anwendungen freigeben können, die nicht im App Store von Apple oder dem Android Market von Google verfügbar sind.

  • Compliance Enforcement soll IT-Administratoren ermöglichen, Regeln aufzustellen, um Geräte, die den Anforderungen des Unternehmens nicht genügen, von der Synchronisation auszuschließen. Die Regeln umfassen Möglichkeiten wie Abfrage der Betriebssystemversion, Black- und Whitelists von Apps und Jailbreak/Rooting der Geräte. Damit lässt sich laut Anbieter die Basissicherheit deutlich erhöhen.

  • Self-Service Portal soll die IT weitergehend entlasten, da die Mitarbeiter nun in der Lage sein sollen, ihre meisten Probleme selbstständig zu lösen, ohne IT-Ressourcen in Anspruch zu nehmen. Nach der Registrierung eines Mitarbeiter-Gerätes haben Anwender Zugriff auf Funktionen wie das Sperren, Bereinigen sowie Lokalisieren ihrer mobilen Geräte und können  Passwörter zurücksetzen.


„Die Verfügbarkeit einer Vielzahl von Smartphones und Tablet-Geräten ist für den Verbraucher äußerst attraktiv. Da immer mehr Verbraucher ein Gerät sowohl privat als auch geschäftlich nutzen, muss die Sicherheit der Daten immer gewährleistet werden. Das gilt insbesondere, wenn ein Gerät verloren geht oder gestohlen wird und der Besitzer sein Gerät weder durch Pinn noch durch Passwort schützt“, sagt Björn Stenmanns, IT-Services und Teamleiter Datacenter-Operating bei Socura. „Sophos Mobile Control hat es uns ermöglicht, verschiedene Hersteller von mobilen Endgeräten zentral zu administrieren. Dank der Lokalisierungsfunktion lassen sich verschwundene Geräte suchen, sperren und bereinigen. Unternehmen brauchen keine Angst vor Datenverlust mehr zu haben. Da uns Sophos Mobile Control erlaubt, die gesamte Vielfalt aller mobilen Geräte mit einem zentralen Management-Tool zu verwalten, können sich unsere IT-Mitarbeiter auf andere Aufgaben konzentrieren.“

„Unternehmen sind zunehmend mobil tätig, das zu einer immer höheren Komplexität beiträgt", erklärt Matthias Pankert, Vice President of Product Management, Mobile Data Protection bei Sophos. „Mit den Erweiterungen innerhalb von Sophos Mobile Control unterstützen wir unsere „Complete-Security“-Strategie, indem wir den Geräte- und Datenschutz straffen und vereinfachen. Damit geben wir den Mitarbeitern die Flexibilität, die sie haben möchten und IT-Abteilungen den Schutz, den sie brauchen.“

www.sophos.de

Bildquelle: © Flavio Takemoto/stock.xchng


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