Infor: mobile Lösungsplattform für die Cloud
Mobiler Zugriff auf Geschäftsanwendungen
Mit der mobilen Lösungsplattform ermöglicht Infor eigenen Angaben zufolge ab sofort den mobilen Zugriff per Tablet oder Smartphone auf Back-Office-Systeme wie ERP, CRM, Expense Management oder Supply Chain Management.

Die Lösungsplattform ist Cloud-basiert und über Infor10 ION in das Lösungsportfolio integriert. Somit soll die Plattform Zugriff auf verschiedene Datenquellen bieten, eine einheitliche Bedienoberfläche liefern und sich unkompliziert bereitstellen lassen.
Zwei Applikationen stellt das Unternehmen sofort zur Verfügung: die mobile CRM-Anwendung Infor10 Road Warrior mit integrierten Business Intelligence-Funktionen und die Aufgabenhilfe Infor ION ActivityDeck. Die Lösung übermittelt Warnhinweise in Echtzeit zu kritischen Ereignissen in den für den Nutzer relevanten Prozessen. Gleichzeitig soll der Nutzer über das Infor ION ActivityDeck Aufgaben anstoßen und Freigaben erteilen können.
Die mobile Lösungsplattform basiert laut Unternehmen auf einer lose gekoppelten Architektur auf dem Infor10 ION-Framework und hat darüber Zugriff auf diverse Systeme wie ERP, CRM, Expense Management oder Supply Chain Management. In der Regel sind hochintegrierte Lösungen darauf ausgelegt, dass Kunden weitere Module für eine Lösungserweiterung kaufen. Der Anbieter geht anders vor: die mobile Lösungsplattform soll native Applikationen zur Verfügung stellen, die sich Daten aus bereits implementierten Unternehmenslösungen zunutze machen sollen. Integrierte Sicherheitsfunktionen sollen darüber hinaus das Risiko verringern, dass geschäftskritische Daten verloren gehen.
Die Applikationen orientieren sich an der vertrauten, einfachen Handhabe von Smartphones und Tablets und sollen so Arbeitsschritte und Reaktionszeiten beschleunigen. Dabei werden laut Anbieter die Unterschiede zwischen Smartphones und Tablets berücksichtigt. Da das Herzstück der Lösung plattformunabhängig ist, soll diese Nutzern ein konsistentes Bedienkonzept über verschiedene Back-Office-Applikationen hinweg zur Verfügung stellen.
Die neuen mobilen Lösungen registrieren zudem andere kompatible Apps auf dem jeweils genutzten Endgerät und machen sich deren Funktionen zunutze. Infor10 Road Warrior etwa soll Skype und FaceTime in Kundenkontaktfinformationen integrieren, so dass Vertriebsmitarbeiter neue Kollaborationswerkzeuge nahtlos in ihre Kommunikation mit Kunden einbinden können.
Bei der Implementierung von Applikationen innerhalb der bereits bestehenden Infrastruktur soll der Infor10 Motion App Manager (IMAM) als zentraler Dreh- und Angelpunkt dienen. Der Aufwand bleibt laut Unternehmen gering, da es sich um eine reine Cloud-Lösung handelt. Erhält ein Unternehmen den Zugang zum IMAM, sollen sie Anwendungen sofort nutzen können. Das Management bestimmt mit dem IMAM außerdem je nach Bedarf, welche Informationen den einzelnen Mitarbeitern zur Verfügung stehen.
Infor10 Road Warrior soll die Produktivität des Vertriebs steigern. Die Lösung sendet mobile Benachrichtigungen oder Freigaben, so dass Anwender Entscheidungen schneller fällen und Zeitabschnitte, die früher als unproduktiv galten, nun aktiv nutzen können. Integrierte Business Intelligence-Funktionen sollen es zusätzlich erleichtern, schnelle Entscheidungen zu treffen und Probleme auf einen Blick zu erfassen. Die Entwicklung der Auftragslage soll besser nachvollziehbar sein und der Aufwand für die Suche nach Informationen sich reduzieren.
Infor ION ActivityDeck soll Anwender von unterwegs mit dem Back-Office verbinden, sie mit Echtzeit-Benachrichtigungen über Aufgaben, Probleme und Anfragen versorgen. ION ActivityDeck folgt laut Unternehmen der Funktionsweise von Twitter: Filter sollen die Suche nach bestimmten Themen erleichtern, so dass Nutzer Anfragen zeitnah bearbeiten können.
Infor10 Road Warrior und Infor ION ActivityDeck sind über den Apple iTunes Store erhältlich. Im Laufe dieses Jahres sollen weitere Infor10 Motion-Anwendungen erscheinen, unter anderem für die mobile Auftrags- und Angebotserstellung, Spesenfreigabe und Kennzahlenüberwachung.
Bildquelle: © Gerd Altmann/pixelio.de
Meistgelesene Artikel
GeekWatch
Der Anfang von allem
Nach HP und Microsoft verliert Oracle offenbar den nächsten Großkunden
IBM ersetzt Siebel durch SugarCRM
BT-Studie: Risiken neu bewerten
Cybercrime und private Endgeräte bereiten Sorgen
Ernsting’s Family setzt auf Logstar und SAP EWM
Mehr Flexibilität beim Warehouse Management
Lifesize holt Uwe Klatt
Neuer Vertriebsleiter für EMEA
Meistgelesene Interviews
Interview mit Jochen Glaser, Mellmo
Mobile BI auf Präsentationsebene
Interview mit Martin Rückert, SAP
Business-Intelligence-Apps müssen zum Gerät passen
Peter Hensinger, Diagnose-Funk
Kritische Grenzwerte bei der Mobilfunkstrahlung
Interview mit Oliver Oursin, IBM
Kein Buch auf dem Smartphone schreiben
Interview mit Dr. Stefan Jensen, Qliktech
Einfach, schnell und sicher














