Flugauto von Terrafugia
Einfach abheben
James Bond lässt grüßen? In gewisser Weise schon, aber anders als die futuristischen Ideen von Q gibt es das Flugauto Transition tatsächlich.

Das außergewöhnliche Fahrzeug ist ein Produkt des amerikanischen Herstellers Terrafugia, dessen Name in der Übersetzung Erdflucht lautet. Die drei Piloten und Konstrukteure Carl Dietrich, Anna Racek-Dietrich und Samual Schweighard, die sich am MIT kennenlernten, gründeten gemeinsam die Firma Terrafugia. Sie machten es sich zur Aufgabe, die Vorteile eines Flugzeugs mit denen eines Autos zu vereinen.
Das Flugauto wurde dabei so ausgelegt, dass es mit der in den USA gültigen Sportpilotenlizenz geflogen werden kann. Dafür müssen lediglich 20 Trainigsstunden absolviert werden. Das Gewichtslimit für leichte Sportflugzeuge konnte allerdings wegen der sicherheitstechnischen Ausstattung mit Airbags und einem Überrollkäfig nicht eingehalten werden. Obwohl es mit rund 600 kg 55 kg darüber liegt, ist der Betrieb mit einer Sondergenehmigung dennoch möglich. In der Luft bringt es die Transition auf 185 km/h. Dank elektrisch anklappbarer Flügel und der Ausstattung mit vier Rädern kann sich das Flugauto laut Hersteller innerhalb von 30 Sekunden in ein straßentaugliches Fahrzeug verwandeln. In der Luft und zu Lande wird man die Transition in den USA voraussichtlich Ende 2012 sehen können. Und wer weiß, vielleicht in Zukunft dann auch hierzulande.Das
Terrafugia Flugauto
Länge: ca. 6 m
Spannweite: ca. 8 m
Höhe: ca. 2 m
maximale Geschwindigkeit:
Flugzeug: 185 km/h Auto: 105 km/h
Leergewicht: 440 kg
Nutzlast: 210 kg
Bildquelle: Terrafugia
Meistgelesene Artikel
GeekWatch
Der Anfang von allem
Nach HP und Microsoft verliert Oracle offenbar den nächsten Großkunden
IBM ersetzt Siebel durch SugarCRM
BT-Studie: Risiken neu bewerten
Cybercrime und private Endgeräte bereiten Sorgen
Ernsting’s Family setzt auf Logstar und SAP EWM
Mehr Flexibilität beim Warehouse Management
Lifesize holt Uwe Klatt
Neuer Vertriebsleiter für EMEA
Meistgelesene Interviews
Interview mit Jochen Glaser, Mellmo
Mobile BI auf Präsentationsebene
Interview mit Martin Rückert, SAP
Business-Intelligence-Apps müssen zum Gerät passen
Peter Hensinger, Diagnose-Funk
Kritische Grenzwerte bei der Mobilfunkstrahlung
Interview mit Oliver Oursin, IBM
Kein Buch auf dem Smartphone schreiben
Interview mit Dr. Stefan Jensen, Qliktech
Einfach, schnell und sicher














