13.12.2011
Branche, Servicemanagement
Von: Ina Schlücker

Smart Metering macht´s möglich:

Heizen per Handy

Wie viel Energie verbraucht der eigene Haushalt im Moment? Um Gewissheit zu erhalten, genügt ein kurzer Blick auf das Smartphone. Mit der entsprechenden App und in Verbindung mit einem intelligenten Energiezähler, dem sogenannten Smart Meter, lässt sich der genaue Verbrauch von Gas, Wasser oder Strom jederzeit und von (fast) überall aus ermitteln und entsprechend steuern.


Smart Meter ermöglichen die Visualisierung des Energieverbrauchs eines Haushalts auf dem PC oder mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets. „Dies fördert einen bewussten Umgang mit der kostbaren Ressource Energie und schärft den Blick für Einsparpotentiale“, glaubt Dr. Konstantin Zoggolis, Gründer der auf die Hausautomatisierung per mobilen Endgeräten spezialisierten Mediola Connected Living AG.

Doch damit nicht genug. Auf Basis der visualisierten Verbrauchswerte lässt sich zeitabhängig steuern, wann die Waschmaschine oder der Trockner laufen sollte, um von den günstigsten Tarifen zu profitieren. „Die Tage, in denen große Atomkraftwerke die Grundlast der Stromerzeugung übernahmen, sind in Deutschland gezählt. Wenn wir künftig verstärkt den Strom von Sonne und Wind nutzen wollen, werden wir alle lernen müssen, mit schwankenden Angeboten und Preisen umzugehen“, erklärt Ralf Thiemann, Energieexperte bei der Unternehmensberatung IBM Global Business Services. Die Etablierung von Smart Meter sei dabei nur ein erster Schritt hin zu einer intelligenten Nutzung der zeitabhängig günstigeren oder teureren Energie. Dabei wird die Verbreitung der intelligenten Helfer auch seitens des Gesetzgebers vorangetrieben: Gemäß der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) sollen alle Haushalte mit einem Verbrauch von über 6.000 kWh pro Jahr künftig mit Smart Metern ausgestattet werden.

Vor diesem Hintergrund stattete der Energiekonzern Vattenfall bereits im Jahr 2010 in einem Pilotprojekt im Märkischen Viertel in Berlin rund 10.000 Wohnungen mit intelligenten Zählern aus. „Bei diesen Inhouse-Lösungen übermittelt der Zähler die Verbrauchsdaten direkt über vorhandene Strom- oder Telekommunikationsleitungen an eine TV-Box. Von dort werden die Daten über WLAN an die Smartphone-App übertragen“, beschreibt Dr. Thomas Goette, Geschäftsführer bei dem Vattenfall-Projektpartner Greenpocket, die technischen Grundlagen. Will man die Verbrauchsdaten von unterwegs aus checken, gestaltet sich die Vorgehensweise etwas anders: „Bei einer solchen externen Lösung werden die Daten vom Zähler über Kommunikationswege wie PLC oder GPRS in die Systeme des Energieversorgers übermittelt“, so Dr. Thomas Goette. In beiden Fällen bereitet die Software von Greenpocket die Daten für den Verbraucher verständlich auf und macht sie über webfähige Endgeräte zugänglich.
Nur blassrosa Zukunftsaussichten?

Allen diesen Verheißungen zum Trotz kam die Einführung der intelligenten Zähler in letzter Zeit nur stockend voran. Dass die Zeiten für Smart Metering  nicht allzu rosig aussehen, bemerkt etwa Dr. Konstantin Zoggolis von Mediola: „Zwar wird die Technologie in Deutschland in den nächsten Jahren kontinuierlich wachsen, es ist jedoch zu erwarten, dass die prozentualen Steigerungsraten zunächst hinter jenen in anderen Ländern wie Österreich und der Schweiz zurückbleiben.“

Ein Grund für die schleppende Einführung liegt sicherlich in der Ermangelung allgemeingültiger Standards. „Für uns als Hersteller einer Smart-Home-Lösung, die unterschiedliche Techniken und Standards für den Benutzer in einer einheitlichen Benutzeroberfläche zusammenfasst, wäre eine allgemeine Standardisierung in diesem Bereich sehr wünschenswert“, erklärt Dr. Konstantin Zoggolis. Seiner Einschätzung nach gilt es für die Energiebranche, in diesem Bereich noch einiges an Entwicklungs- und Umsetzungsarbeit zu leisten. In die gleiche Kerbe schlägt Dr. Thomas Goette von Greenpocket: „Eine umfassende Standardisierung der technischen Infrastruktur vom Zähler bis zu den mobilen Endgeräten steht noch aus. Hier ist von allen Marktteilnehmern Flexibilität gefragt.“ Ralf Thiemann von IBM Global Business Services verweist allerdings darauf, dass es im Ausland bereits erste Standards zur Anbindung von mobilen Endgeräten, die zur Anzeige des Stromverbrauchs dienen, gibt. „Wir erwarten, dass das Gateway die mobilen Geräte mit Daten versorgt, die dann von Apps in den Marktstandards von Google Android, Apple iTunes und Microsoft verarbeitet und visualisiert werden“, erklärt Thiemann.

Nicht zuletzt geht es beim Smart Metering um die Absicherung der privaten Energiedaten. „Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schlägt aktuell vor, jedes Gateway mit entsprechender Sicherheitstechnik auszurüsten“, berichtet Ralf Thiemann. Mittels Verschlüsselungstechnik würden dann nur Daten übermittelt, für die sich der Empfänger entsprechend als berechtigt ausgewiesen hat. Allerdings wird die Umsetzung dieses Ansatzes in der Branche gerade heiß diskutiert. Auf einen Stolperstein weist Ralf Thiemann hin: „Es kommt darauf an, wer im Gateway die Freigaben einrichten wird. Dies wird das Sicherheitsproblem verschieben, aber nicht lösen.“ Für die Zukunft darf man gespannt sein, wie sich die gesetzlichen Vorgaben hier entwickeln werden.

Mobile Instandhaltung

Ungeachtet von Smart Metering treibt derzeit ein weiteres Thema die Energiebranche um. Nach langem Hickhack fiel im Sommer dieses Jahres die politische Entscheidung über den Atomausstieg bis 2022. Für viele Energieriesen wird der Umstieg auf alternative Stromquellen wohl einen ziemlichen Kraftakt bedeuten. Von daher lohnt es sich sicherlich an anderen Fronten für Entspannung – sprich für schnellere und kostengünstigere Abläufe – zu sorgen. „Hierbei stellt der Einsatz mobiler Lösungen eine wichtige Komponente zur effizienten Prozessabwicklung bei den Energieversorgern dar. Insbesondere für den technischen Bereich, wo viele Mitarbeiter bzw. Monteure mit geplanten und Ad-hoc-Maßnahmen beauftragt werden müssen“, berichtet Avni Troni, Produktmanager bei dem Branchenanbieter Schleupen AG. Hierzu gehören vor allem die zeit- und personalintensiven Prozesse beim Netzbetrieb, zum Beispiel mobile Wartung und Instandhaltung, Zählerwechselprozesse oder die auftragsbezogene Arbeitszeiterfassung.

Als lohnend erweist sich zum Beispiel die Umstellung auf eine mobile Instandhaltung. Doch was genau steckt dahinter? Wolfram Rickert aus dem Produktmanagement des Softwarehauses SIV.AG beschreibt ein mögliches Einsatzszenario: „Generell werden die technische Maßnahmen in den Basissystemen zusammengestellt und geplant. Dies umfasst sowohl die Zusammenstellung der zu erledigenden Aufgaben als auch die  Berücksichtigung der Ressourcen und Arbeitsmittel.“ Die Planung beinhaltet dabei terminliche Aspekte wie Kundenbesuche, freie Kapazitäten oder Anfahrtswege. Mit der Zuweisung der Aufgaben an die entsprechenden Mitarbeiter oder Teams erfolgt die Übertragung der Aufgabenstellung sowie der erforderlichen Informationen auf die mobilen Endgeräte. „Hierzu gehören notwendige Beschreibungen zum Objekt, Mängellisten, Sicherheitshinweise und andere Dokumentationen“, so Wolfram Rickert weiter. Schließlich ermöglicht die Referenzierung der Objekte im Geoinformationssystem (GIS), diese Aufgaben auch räumlich darzustellen.

Im Rahmen der Auftragserfüllung nehmen die Mitarbeiter vor Ort dann eine Dokumentation der Durchführung vor. „Neben der Erfassung der Aufgabenerfüllung, technischer Parameter und Betriebsdaten wird es hier zunehmend wichtig, auch die eingesetzten Ressourcen (Arbeitszeiten, Materialien, Nachweis von Fremdfirmen) festzuhalten. Mit der anschließenden Übertragung ist so bereits ein technischer und kaufmännischer Abschluss möglich“, berichtet Wolfram Rickert.

Die Displaygröße entscheidet

Für den Einsatz im Rahmen der mobilen Instandhaltung eignen sich vor allem Tablet-PCs und robuste Notebooks. „Ein großes Display ist meist erforderlich, um kartografische Daten wie Netzpläne aus dem Geoinformationssystem anzuzeigen. Dies wäre auf einem PDA nicht ergonomisch, da der Bildschirm zu klein wäre“, berichtet Jens Beier, Geschäftsführer des SAP-Spezialisten Neo Business Partners in Hannover. Allerdings räumt er ein, dass PDAs von einigen Versorgern für Inspektionsdatenerfassung genutzt werden, also für eine sogenannte checklistenbasierte Erfassung.

Die Vorteile einer solchen Vorgehensweise liegen laut Jens Beier auf der Hand: „Die Servicemitarbeiter müssen weder morgens noch abends ihre Aufträge händisch abholen und zurückgeben. Für sie ergeben sich auf diese Weise mehr produktive Stunden im Verhältnis der Gesamtarbeitszeit.“ Überdies sei die Datennacherfassung durch den Innendienst nicht mehr erforderlich und auch die Prozessqualität erhöhe sich deutlich, da ein Mehr an Daten erhoben bzw. erfasst werden kann, was wiederum Rückflüsse auf die Instandhaltungsbedürftigkeit der Anlagen zulässt. Laut Beier amortisieren sich entsprechende Projekte in der Regel nach 1,5 Jahren, wobei neben der mobilen Abwicklung auch stets die Auftragsvergabe (Disposition) geprüft werden sollte, da insbesondere hier ein erheblicher Teil des Nutzen liegt.

Hierzu ergänzt Avni Troni von der Schleupen AG: „Wesentliche Pluspunkte der mobilen Prozessabbildung sind unter anderem ein besserer und schnellerer Datenzugriff, Vermeidung von Mehrfacherfassungen bzw. von Fehlern bei der Dateneingabe, eine höhere Prozesstransparenz und nicht zuletzt die Verfügbarkeit von Informationen vor Ort.“ Ähnlich positiv schätzt Wolfram Rickert von der SIV.AG die Anwendung der mobilen Instandhaltung ein: „Da keine Papiere mehr übertragen werden müssen, sparen mobile Lösungen Zeit und Kosten. Zugleich profitieren die Anwender von einer deutlich höheren Datenqualität, Vollständigkeit und Lesbarkeit.“

Bis sich die mobile Instandhaltung hierzulande bei den Versorgungsunternehmen flächendeckend durchgesetzt hat, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen und es muss noch an der einen oder anderen Stellschraube gedreht werden. „Die Hürden für die mobile Instandhaltung sind vielfältig, zum einen gibt es zahlreiche Betriebssysteme. Demzufolge sind die Anforderungen bezüglich des mobilen Gerätes heterogen, da von den Anwendern unterschiedliche Geräte präferiert werden“, erklärt Avni Troni. Zum anderen fehlen Standardisierungen hinsichtlich der Sicherheitssysteme und bei den Flächenversorgern teilweise die entsprechende Netzabdeckung, um eine permanente GPRS-bzw. UMTS-Verbindung nutzen zu können.

Was ist ein Smart Meter?

Allgemein versteht man unter einem Smart Meter einen intelligenten Energiezähler für Strom, Wasser oder Wärme. Das Gerät arbeitet digital und erfasst nicht nur den Energieverbrauch des Kunden, sondern auch die eingespeiste Energie von Photovoltaikanlagen, von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen oder von Akkus von Elektrofahrzeugen. Ein Samrt Meter arbeitet somit bidirektional, einerseits in Richtung Verbraucher, andererseits von der eigenen Energieversorgung hin zum Smart Meter.

Desweiteren sollen die Geräte beim Energiesparen helfen, da die Energiepreise künftig zeitabhängig sowohl in Abhängigkeit von der Tageszeit als auch vom Wochentag berechnet werden sollen. So kann das Smart Meter in Verbindung mit dem Automated Meter Management (AMM) einen Beitrag zur Kostenreduzierung leisten, indem es Verbrauchergeräte mit hohem Leistungsverbrauch nur bei günstigen Energiepreisen einschaltet. Das bedeutet beispielsweise, dass in einem Haushalt die Waschmaschine oder der Trockner vorwiegend nachts betrieben werden, wodurch der Verbraucher Energiekosten sparen kann.

Quelle: www.itwissen.info

Private Energiedaten schützen

Kurzinterview mit Matthias Ridder, Geschäftsführer bei der Vattenfall Europe Metering GmbH

Herr Ridder, welche Vorteile können sich private Nutzer von Smart Metering versprechen?
Matthias Ridder:
Mit der Notwendigkeit, Energie immer effizienter und intelligenter einzusetzen, steigt die Bedeutung der digitalen Stromzähler. Unsere Smart-Meter-Projekte haben gezeigt, dass die Verbraucher daran interessiert sind, den eigenen Stromverbrauch transparent dargestellt zu bekommen. Wichtigster Antrieb ist dabei die Aussicht, Strom und damit Kosten zu sparen.

Wie ist es beim Smart Metering um den Datenschutz bestellt?
Ridder:
Der Datenschutz der privaten Energiedaten ist für die Energieunternehmen keine neue Aufgabe und wird sehr streng überwacht. Die neuen digitalen Zähler mit GPRS oder PLC gestützten Visualisierungsangeboten stellen uns aber vor neue Herausforderungen. Sowohl bei der Verschlüsselung der Datenübertragung als auch bei der Angriffssicherheit der Daten gegenüber unberechtigten Zugriffen gibt es im Gegensatz zu den bisherigen Datenschutzstandards Verbesserungspotential. Unter der Federführung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik wird zurzeit an einem Schutzprofil gearbeitet, das die Datenschutzanforderungen weiter konkretisiert. Zukünftige Messsysteme werden diesem Schutzprofil entsprechen müssen.

Wie sieht Ihrer Ansicht nach die Weiterentwicklung von Smart Metering in Deutschland aus?
Ridder:
Die Smart-Meter-Technologie steht am Anfang der Entwicklung. Erforderlich ist ein verbindlicher bundesgesetzlicher Handlungsrahmen, um u.a. die EU-Vorgaben, bis 2020 vier Fünftel aller Haushalte mit intelligenten Zählern auszustatten, zu erfüllen. Klar ist, dass Smart Meter ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zu einer zukünftigen nachhaltigen Energieversorgung sein werden.

Vorteile der mobilen Instandhaltung:

  • Erfassung von Bildern vor Ort, um Anlagenzustände zu dokumentieren. Anschließend können die Bilder im ERP-System abgelegt werden.
  • Neuanlage von Aufträgen oder Meldungen „im Feld“ und bei sinnvollen Ad-hoc-Tätigkeiten, die unverzüglich dokumentiert werden können.
  • Transparenz über die Anlagenstruktur bzw. die Pflege von Stammdaten etc.


Bestehende Hürden einer flächendeckenden mobilen Instandhaltung:

  • Anwenderakzeptanz: Die mobilen Instandhalter sollten in den Prozess der Lösungsdefinition mit eingebunden werden. Konkret: Die Benutzeroberflächen der Endgeräte sollten sich an den tatsächlichen Arbeitsabläufen orientieren und nicht an den Datenstrukturen des ERP Systems.
  • Endgerätemanagement: Sofern mehrere Geräteklassen eingesetzt werden, muss ein professionelles Device-Management eingeführt werden.
  • Einführung in überschaubaren Schritten: Projektzyklen von vier bis sechs Monaten sollten angestrebt werden, um Zwischenerfolge „feiern“ zu können. Aufgrund der hohen Dynamik des Mobile-Business-Markts überholen sich in langen Projekten einige Dinge. Dies kann man verhindern, wenn man mehr Meilensteine setzt.


Quelle: Jens Beier, Neo Business Partners

Einmal aufladen – per App ...

In Zukunft könnten Elektroautos vom Handy aus geladen werden. IBM Research in Rüschlikon und die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) testeten im Oktober 2011 in einem Pilotprojekt, wie der Ladevorgang über Smartphones gesteuert werden kann.

Für das Pilotprojekt wurde ein von der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) entwickeltes Datenerfassungsgerät in mehrere Elektroautos der EKZ eingebaut. Das Gerät übermittelt einerseits Autodaten wie Batterieladezustand und Stromzufuhr via Mobilfunk an einen Server, andererseits kann – über Mobilfunk gesteuert – der Ladevorgang im Auto ausgelöst werden. Als Schnittstelle zum Server wird ein Smartphone oder ein Webbrowser, zum Beispiel auf einem PC oder Tablet, eingesetzt. IBM hat die Applikation entwickelt und die technische Integration umgesetzt. Durch die Vernetzung von Fahrzeug, Energieversorger und Fahrer soll der Fahrzeugbesitzer alle wichtigen Informationen wie Batteriezustand, Streckenauswertung, Ladeplanung und Kosten in Echtzeit erhalten.

www.ibm.de

... oder SMS

Vodafone Deutschland und die RWE Effizienz GmbH präsentierten im Oktober einen neuen SMS-Direktbezahlservice für Elektrofahrer. Damit sollen die Kunden ab dem kommenden Jahr erstmals per Kurzmitteilung Zugang zu den Ladesäulen erhalten. Sie dürfen auch dann Strom tanken, wenn sie mit den Betreibern keinen eigenen Stromvertrag abgeschlossen haben oder keinem Roaming-Netz angehören. Damit wird laut den beiden Anbietern eine weitere Lösung für den Aufbau einer bundesweiten öffentlichen Ladeinfrastruktur realisiert. Ziel sei es, dem Elektroauto den Weg in den Massenmarkt zu ermöglichen.

Das Bezahlen funktioniert wie folgt: Der Kunde versendet dazu die Ladepunktnummer sowie die benötigte Ladezeit per Kurzmitteilung an eine deutschlandweit einheitliche Telefonnummer. Anschließend wird diese freigeschaltet und der Kunde kann sein Elektrofahrzeug aufladen. Das Bezahlen per SMS sei mit allen Mobilfunk-Providern möglich, wobei Vodafone die Verrechnung abwickelt. Der Abschluss eines zusätzlichen Vertrags ist nicht notwendig. Mit der nächsten Telefonrechnung wird dem Kunden der Betrag über die benötigte Ladezeit in Rechnung gestellt.

www.vodafone-deutschland.de

Die App, die Stromfresser jagt

Die neue Sparzähler-App „Yellometer mobil“ ermöglicht mit dem iPhone oder iPod den zeitnahen Blick auf den eigenen Stromverbrauch.

Die Jagd nach Stromfressern in den eigenen vier Wänden wird mobil: Die kostenlose Sparzähler-App macht den eigenen Stromverbrauch jetzt auch auf dem Handy sekundengenau sichtbar. So sollen die Kunden ihren persönlichen Verbrauch im Blick behalten und können Stromfresser leichter aufspüren. Einzige Voraussetzung: eine WLAN-Verbindung zum eigenen Heimnetzwerk, über die sich die App automatisch mit dem Sparzähler verbindet.

Dem App-Nutzer stehen verschiedene Funktionen und Ansichten zur Verfügung. Er sieht beispielsweise seinen genauen Stromverbrauch und weiß so sofort, wie viel Strom er gerade nutzt. Auch der Verbrauch einzelner Geräte wird sichtbar. Beispiel: Leselampe an, Leselampe aus – schon ist ein deutlicher Ausschlag auf der Leistungskurve zu sehen.

www.yellostrom.de

Bildquelle: © iStockphoto.com/3alexd


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