Mobile Informationsbeschaffung bei der DTG
Immer im Bilde: An Land und auf Deck
Wie können Mitarbeiter mobil genauso schnell und komfortabel auf Informationen zugreifen und kommunizieren wie im Büro? Mobile Business zeigt am Beispiel der DTG Deutsche Transport-Genossenschaft Binnenschifffahrt eG, wie Unternehmen ihre Informationsbeschaffung unterwegs optimieren können.

„Stets die aktuellsten Informationen zu den Abläufen und Planungen zu haben, ist für unsere Vorstände seit jeher das A und O“, erläutert Hans-Ulrich Senk, Leiter Finanz- und Rechnungswesen bei der DTG.
Mobile Lösungen zur Abbildung von Unternehmensabläufen schaffen ganz neue Möglichkeiten der Prozessoptimierung. Auch für die Vorstände der DTG sind die mobilen Helfer zu wichtigen Werkzeugen geworden, um die ohnehin knappe Zeit produktiver zu nutzen. Mit 138 Schiffen im Massen- und Schwerguttransport auf allen west-, mittel- und südosteuropäischen Binnenwasserstraßen und einem jährlichen Ladungsaufkommen von gut sechs Millionen Tonnen ist die DTG die größte Transportgenossenschaft Deutschlands. Das Unternehmen ist bundesweit aufgestellt und besitzt neben der Zentrale in Duisburg Geschäftsstellen und Vertretungen in sieben weiteren europäischen Städten. Diese räumliche Aufteilung der Mitarbeiter war in der Vergangenheit gleichermaßen Herausforderung wie Triebfeder für das Einschlagen neuer Wege.
Mobilisierung in Etappen
„Stets die aktuellsten Informationen zu den Abläufen und Planungen zu haben, ist für unsere Vorstände seit jeher das A und O“, erläutert Hans-Ulrich Senk, Leiter Finanz- und Rechnungswesen bei der DTG. Der erste Schritt zum mobilen Arbeiten wurde im Jahr 2006 gemacht, als die Geschäftsleitung und Disposition mithilfe des Cosynus Blackberry Connector die Möglichkeit erhielt, auf persönliche Nachrichten, Adressen und Termine aus dem David InfoCenter zuzugreifen. Mit den generell schnelleren Kommunikationsabläufen beschleunigte sich allerdings auch der Informationsbedarf beim Kunden. Daher sollten neben den PIM-Daten nun auch Unternehmensprozesse mobil abgebildet werden. Bis zu diesem Zeitpunkt mussten die Vorstände aufgrund der Verteilung der Disponenten auf fünf Standorte täglich für jeden Einzelfall Anrufe bei der Disposition tätigen, um vor Kundenterminen den jeweils aktuellen Status der Schiffe und deren Einsatzplanung abzufragen: „Damit sich der Vorstand auch unterwegs mit seinem Blackberry über unsere Software ISS informieren kann, welcher Standort welche Schiffe zu welchem Zeitpunkt verplant hat, mussten wir ein Tool finden, das sich nahtlos in die bestehenden Systeme integriert und die Informationen aus ISS mobil nutzbar macht“, erläutert Senk.
Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem Blackberry Connector schlug das betreuende Systemhaus Makolan Informationstechnik für die Umsetzung eine Lösung desselben Anbieters vor. Cosynus connect für Blackberry, bestehend aus Server- und Client-Software, verbindet die einzelnen Komponenten der Unternehmensinfrastruktur zu einer vollständigen mobilen Unternehmenslösung. „Unsere Vorstände haben heute bei jedem Kundentermin alle notwendigen Informationen zur Hand und können kompetent Auskunft zum aktuellen Status der Auftragsabwicklung geben, Neuaufträge zuverlässig terminieren und gegebenenfalls Korrekturen bei der Einsatzplanung auslösen“, zeigt sich Senk zufrieden. „Die verbesserte Informationsverfügbarkeit führte zu einer unmittelbaren Zeitersparnis. Dadurch steigerte sich die Produktivität sowohl auf Geschäftsführungsebene als auch bei den Disponenten.“ Die Einfachheit der Abfragen ermöglichten einen reibungslosen Übergang hin zu der neuen Lösung, sodass die DTG derzeit weitere Wege zur Optimierung durch den Einsatz des iPad von Apple eruiert.
DTG Deutsche Transport-Genossenschaft Binnenschifffahrt eG
Die 1990 gegründete DTG ist bundesweit mit über 20 Mitarbeitern und 138 Schiffen aufgestellt und besitzt Geschäftsstellen in Andernach, Hamburg, Magdeburg und Minden sowie Vertretungen in Antwerpen, Rotterdam und Stettin. Die Zentrale der DTG hat ihren Sitz in Duisburg.
Meistgelesene Artikel
GeekWatch
Der Anfang von allem
Nach HP und Microsoft verliert Oracle offenbar den nächsten Großkunden
IBM ersetzt Siebel durch SugarCRM
BT-Studie: Risiken neu bewerten
Cybercrime und private Endgeräte bereiten Sorgen
Ernsting’s Family setzt auf Logstar und SAP EWM
Mehr Flexibilität beim Warehouse Management
Lifesize holt Uwe Klatt
Neuer Vertriebsleiter für EMEA
Meistgelesene Interviews
Interview mit Jochen Glaser, Mellmo
Mobile BI auf Präsentationsebene
Interview mit Martin Rückert, SAP
Business-Intelligence-Apps müssen zum Gerät passen
Peter Hensinger, Diagnose-Funk
Kritische Grenzwerte bei der Mobilfunkstrahlung
Interview mit Oliver Oursin, IBM
Kein Buch auf dem Smartphone schreiben
Interview mit Dr. Stefan Jensen, Qliktech
Einfach, schnell und sicher














