06.10.2011
News, Companies
Von: Ingo Steinhaus

GeekWatch 19

iPhone 4 Steve

Die internationale Technologie-Szene widmet sich dem iPhone 4S.


In der Soziologie wird gerne zwischen den gewollten Folgen einer Handlung und den nicht beabsichtigten Nebenfolgen unterschieden. So etwas ist auch bei Siri, der neuen digitalen Assistentin auf dem neuen iPhone 4S zu erwarten: Das Apple-Phone versteht jetzt, was wir sagen. Die Nebenfolgen lassen sich bei Geek & Poke besichtigen.

TecCrunch hat dann auch direkt eine Frage an die Dame: "Siri, ist bei dir überhaupt Nuance-Technologie verbaut?" Da Apple und Nuance vor kurzem mit großem Pomp eine Partnerschaft angekündigt haben, sind viele Beobachter (auch der Autor dieser Zeilen) davon ausgegangen. Aber so einfach ist es dann wohl doch nicht.

Apple ist ja bekannt für seine eher sparsame Informationspolitik, die nur gelegentlich von einem Ausbruch vieler Zahlen überdeckt wird. Business Insider hat eine stark komprimierte Version der Apple-Pressekonferenz entdeckt, in der alle harten Fakten in 90 Sekunden genannt werden.

Die Tage danach sind der Apple-Astrologie gewidmet. InformationWeek sammelt schon mal fehlende Funktionen, Wired möchte am liebsten gar nicht mehr aufhören, mit Siri zu reden und Engadget fragt die Leser: "Wollt ihr ein iPhone 4S?"

Die Analysten der Wallstreet scheinen übrigens zu befürchten, dass die Antwort zu oft "Nein" lauten könnte. Als Chance für Microsoft und Nokia sieht Gizmodo die eher lauwarmen Reaktionen: Windows könne jetzt in die Lücke zwischen den Erwartungen an Apple und der Realität des iPhone 4S grätschen.

Doch AllThingsDigital warnt vor zu schnellem Händereiben: "It's the software, stupid!" Und es ist die Wirtschaft. Tim Cook ist eher ein "Low Key Manager", analysiert Mashable in einem Artikel über den iPhone-Blues der Fanboys und -girls. Cook achte sehr genau auf Produktlebenszyklen und Marktentwicklungen. "This unexciting bottom-line focus is the new normal at Apple. Better get used to it."

Bildquelle: Apple


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